Haushaltsprobleme der Stadt Bad Kreuznach

Kürzlich las ich in der Zeitung Öffentlicher Anzeiger über die Haushaltsprobleme der Stadt Bad Kreuznach und der von OB Letz und Kämmerer Blechschmidt verhängten Haushaltssperre. Der Stadt geht also das Geld aus?
Ich kann zwar nicht sagen, um wieviel Geld der Stadt Bad Kreuznach es im Falle der Buslinie 210 City-Linie oder auch KurTi genannt geht. Aber profitabel kann diese Linie nach meinen Beobachtungen nicht unterwegs sein.
Wir wohnen direkt an der Fahrtroute dieser Linie. In regelmäßigen Abständen fährt KurTi am Haus vorbei. Ich habe selten mehr als 3 Personen im Bus beobachtet. Sehr häufig saß niemand im Bus. Ich kann mir deshalb kaum vorstellen, dass die Linie ausgelastet ist und deshalb die Stadt eine Menge Geld an Subventionen kostet. Vielleicht lässt sich hier der Haushalt der Stadt Bad Kreuznach ein wenig entlasten.
Wie ich von Anwohnern der Kurhausstraße höre, würden es hier auch viele begrüßen, wenn die Kurhausstraße nicht mehr als Durchgangsstraße dienen würde. Seit KurTi hier entlang fährt, nutzen auch andere Autofahrer vermehrt die freie Durchfahrt.
Meine Sicht der Dinge
Der ÖPNV sollte gefördert werden und so attraktiv wie möglich für die Bürgerinnen und Bürger der Region sein. Es ist nicht meine Absicht das infrage zu stellen. Mir geht es vor allem um die Akzeptanz angebotener Verbindungen im ÖPNV. Insbesondere wenn Haushaltsprobleme die Stadt Bad Kreuznach plagen, muss meines Erachtens auch die Wirtschaftlichkeit und damit die Kosten in den Fokus genommen werden. Die Linie 210 wird nach meinen Beobachtungen nicht gut akzeptiert oder anders ausgedrückt, sie fährt schlicht am Bedarf der Menschen vorbei.
Deshalb sollte die Linie 210 aus Kostengründen eingestellt werden. Wenn das aus anderen Gründen, die mir nicht bekannt sind, nicht möglich sein sollte, wäre eine sinnvolle Auslastungsverbesserung empfehlenswert. Dazu direkt ein Vorschlag von mir.
Zusätzlicher Einsatz als Schulbus
Grundschulkinder, die im Kurviertel wohnen, gehen in der Regel auf die Hofgartenschule. Ein Schulbus morgens und mittags, jeweils zu Schulbeginn und Schulende, würde den Kindern einen sicheren Schulweg ermöglichen und Eltern entlasten. Wenn schon subventionieren, dann wenigstens sinnvoll für die zukünftige Generation.