Ein „Weiter so“ darf keine Option sein

Ein "Weiter so" darf keine Option sein

Der Stadtrat von Bad Kreuznach hat in seiner letzten Sitzung am 27. Mai über die Zukunft der Bäder entschieden.
Die gute Nachricht ist, die Bäder (Bäderhaus, Crucenia Thermen, Salinenbad) werden nicht geschlossen. Dies war ja ursprünglich der Vorschlag der gescheiterten Geschäftsführung der BGK. Offenbar hat sich im Stadtrat mehrheitlich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Bäder für die Attraktivität von Bad Kreuznach elementar wichtig sind und deshalb erhalten werden müssen.
Die schlechte Nachricht ist, dass die entstandenen Verluste wieder einmal von den Bürgern und Besuchern der Stadt zu zahlen sind. Das Parken wird teurer und die Grundsteuer wird auch erhöht.
Das sollte uns allen, die wir in Bad Kreuznach wohnen, zu denken geben. Es muss eine grundlegende Veränderung bei der Führung der Bäder geben. Ansonsten werden wir alle Jahr für Jahr weiter zur Kasse gebeten. Das kann und darf nicht die Lösung sein. Ein „Weiter so“ darf keine Option sein.

Ein „Weiter so“ darf keine Option sein

Warum das wichtig ist?
Die Politik hat die finanziellen Probleme für den nächsten Haushalt gelöst. Mehr aber auch nicht. Nach meiner Erfahrung ist die Gefahr jetzt gross, dass Politik sich jetzt erstmal zurücklehnt, weil das Problem gelöst ist. Das wäre fatal und sollte unbedingt verhindert werden. 

Es muss jetzt darum gehen, alles zu tun, um die Profitabilität der Bäder bereits im laufenden Jahr nachhaltig zu verbessern.

Das bedeutet Handlungsbedarf jetzt! Die bisherige Geschäftsführung ist seit Jahren nicht in der Lage, die Bäder profitabel zu betreiben. Das dies aber durchaus möglich ist, hat die Beratungsfirma GMF mit ihrem Gutachten aufgezeigt. Hier muss der Stadtrat jetzt bitte konsequent dranbleiben. Geeignete Marketingmaßnahmen müssen schnellstens ergriffen werden, um die Besucherzahlen nachhaltig zu erhöhen. Die Geschäftsführung der BGK wird das nicht von sich aus angehen, das hat die Vergangenheit bewiesen.

Meine Sicht der Dinge

Die nachhaltige Lösung der Bäderproblematik liegt nach meiner Einschätzung in der Steigerung der Profitabilität. Verluste, die durch die Stadt zu tragen sind, müssen so weit wie nur möglich reduziert werden. Das entlastet den Haushalt und verhindert neuerliche Belastungen der Unternehmen und Bürger dieser Stadt.

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum man hier nicht schon vor Jahren aktiv geworden ist. Das Bäderhaus ist einzigartig und hat ein Alleinstellungsmerkmal bundesweit wenn nicht sogar darüber hinaus.
Die Crucenia Thermen sind beliebt und gut ausgelastet. Was zur weiteren Verbesserung der Einnahmen fehlt, ist eine Gastronomie, die vor Jahren abgeschafft wurde.
Das Salinenbad ist ein attraktiver Ort für die Einwohner von Bad Kreuznach und darüber hinaus. Ich kenne Menschen, die zufällig dieses attraktive Bad kennengelernt haben und deshalb aus der Landeshauptstadt Mainz gerne hierher kommen.

Deshalb gilt: Ein „Weiter so“ darf keine Option sein. Die Attraktivität der Bädereinrichtungen muss durch gezielte Marketingmaßnahmen gefördert werden. Das Potential ist da, es muss nur richtig genutzt werden.

Wer im Stadtrat ist dabei?

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